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DER FÖRDERVEREIN SOZIALPSYCHIATRIE NORD-WESTLICHER LANDKREIS KONSTANZ e.V.


Der Förderverein wurde am 25.03.1999 gegründet. Er ist als gemeinnützig anerkannt und wird beim Amtsgericht Freiburg unter VR 748 geführt.

Der Verein hat rd. 120 Mitglieder.

Ziel des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung der sozialpsychiatrischen Versorgungsangebote der Arbeiterwohlfahrt im nord-westlichen Landkreis Konstanz.
Ursächlich für die Gründung war die geplante Streichung öffentlicher Finanzmittel für den Sozialpsychiatrischen Dienst und die geringe Finanzausstattung anderer komplementärer Versorgungsangebote. Diese Arbeit zu unterstützen, zu stabilisieren und Planungssicherheit zu geben ist auch heute noch ein Hauptanliegen des Fördervereins. Darüber hinaus sollen durch Veranstaltungen und Fachvorträge Informationen über psychische Erkrankungen öffentlich gemacht und Sensibilität für diese Erkrankungen geweckt werden.

Achtung PSYCHISCH KRANK - WAS BEDEUTET DAS?

Psychisch Kranke leiden an ihrer Seele, am Gemüt. Diese Leiden beeinträchtigen die gesamte Persönlichkeit. Auch wenn Verhalten oder Äußerungen auf den einen oder anderen verstörend wirken psychische Erkrankungen sind Teil unserer Gesellschaft, wir sollten lernen damit umzugehen.

Psychische Erkrankungen gehen uns alle an, denn rund ein Drittel der Bevölkerung wird im Laufe ihres Lebens eine behandlungsbedürftige psychische Störung erleiden. Ängste, Depressionen, Antriebslosigkeit, Suizidalität: dies sind einige wenige Beispiele für belastende Gefühle, von denen heute viele Menschen betroffen sind.

Psychisch Kranke benötigen individuelle Begleitung und Unterstützung. Nicht nur während einer akuten Erkrankungssituation, sondern auch danach.

Die Sozialpsychiatrie der AWO  bietet im nordwestlichen Landkreis Konstanz folgende Dienste an: Betreutes Wohnen in Wohngruppen und in der eigenen Wohnung, Tagesstätte mit Freizeit- und Arbeitsangeboten, niederschwellige Arbeitsangebote, sowie den Sozialpsychiatrischen Dienst als wohnortnahes Beratungs- und Betreuungsangebot für Menschen mit einer chronischen und schweren psychischen Erkrankung und deren Angehörige.
 
Ziel dieser Dienste ist es, den Betroffenen ein weitgehend selbständiges Leben zu ermöglichen und ihre Lebensqualität zu verbessern.

Die Einrichtungen für psychisch Kranke dienen als Zuflucht, aber auch als Starthilfe: Das Ziel ist die Integration in das „normale“ Leben.

Diese Dienste finanziell zu unterstützen und damit zu erhalten ist ein Hauptanliegen des Fördervereines.

Achtung HELFEN AUCH SIE MIT, WERDEN SIE MITGLIED IM FÖRDERVEREIN!

Helfen auch Sie mit, werden Sie Mitglied im Förderverein!
Mitgliedsbeiträge:
Der jährliche Mindestbeitrag beträgt:
  • a) für Schüler, Auszubildende, Studenten und Rentner: 5,-  €
  • b) für sonstige natürliche Personen; Einzel- und Familienmitgliedschaften: 30,- €
  • c) für juristische Personen, eingetragene Vereine, Verbände, Vereinigungen oder Körperschaften des öffentlichen Rechts: 60,-  €
Jedem Mitglied steht es frei, höhere Beiträge zu leisten.

Die Beitrittserklärung zum Download (pdf): Beitrittserklärung 

Bankverbindung: Sparkasse Hegau-Bodensee.
IBAN: DE22 6925 0035 0003 5893 06
BIC: SOLADES1SNG



Aktuelles und Informationen:

Mitgliedersammlung am 01.06.2017
(Meldung vom 12.06.2017)
Franziska Doderer ist neue Vorsitzende des Fördervereins
Im Mittelpunkt der Versammlung standen der Tätigkeitsbericht und die Neuwahl des Vorstandes. Die Vorsitzende Dr. A. Temme konnte auf eine erfolgreiche Arbeit der letzten zwei Jahre zurückblicken. Sie verwies dabei insbesondere auf ein Hauptanliegen des Vereins, nämlich durch Fachvorträge über psychische Erkrankungen zu informieren und die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren. Maria Müller stellte in einer Powerpoint-Präsentation die verschiedenen Aktivitäten und Veranstaltungen dar. Dabei stand die Erstellung des Skipsy-Buches „Die Alleskönner - sind wir das?“ und die Buchtaufe mit rd. 120 Teilnehmern im Mittelpunkt sowie die erfolgreiche Teilnahme an der Museumsnacht mit über 350 Ausstellungsbesuchern. Mit dem Hinweis auf eine Spende in Höhe von 6254 € von jugendlichen Teilnehmern beim Aktionstag „Mitmachen Ehrensache“ machte sie nochmals deutlich, wie wichtig die Spenden für die Arbeit des Fördervereins sind. Im Kassenbericht konnte Victoria Schneble die notwendige Unterstützung der ambulanten psychiatrischen Dienste durch den Förderverein unterstreichen. Das Präventionsprojekt Skipsy wurde mit insgesamt 30.000 € unterstützt. Außerdem konnten Ferienfreizeiten und ein Theaterprojekt mit psychisch Kranken bezuschusst werden.
Die Verabschiedung der ausscheidenden Vorstandsmitglieder Gabriele Lattner, Danielle Rupp, Nora Schlenkrich und Sabine Mayer übernahm Werner Neidig. Er dankte für die gute Zusammenarbeit und verwies auf die gemeinsamen Erfolge in den letzten zwei Jahren. Dr. A. Temme gab nach acht Jahren den Vorsitz ab. Mit anhaltendem Beifall dankten die Mitglieder für ihr großes Engagement und die positive Entwicklung des Vereins während ihrer Amtszeit.
Für die Kandidatur um das Amt der Vorsitzenden konnte Franziska Doderer gewonnen werden. Sie erklärte, dass sie Lust und Interesse für diese Aufgabe habe. Skipsy sei ihr bereits seit 10 Jahren bekannt. Sie komme aus einem sozialen Beruf und habe eine Agentur für strategisches Marketing mitgegründet. Sie sehe die Aufgabe als Vorsitzende darin, Menschen in Verbindung zubringen, Stärken zu verknüpfen und gemeinsam etwas zu tun und die Arbeit des Vereins weiter zu entwickeln.
Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:
Vorsitzende: Franziska Doderer; Stellv. Vorsitzende: Ulrike Thole
Kassiererin: Victoria Schneble; Schriftführer: Werner Neidig           
Beisitzer/innen: Renate Czizegg, Richard Lorenz, Maria Müller, Dr. Friedrich Rimek, Ilse Schneiter, Dr. Andrea Temme, Monika Völker, Christoph Götz-Lee          
Revisoren: Doris Britsch, Dr. Ulf Degenhard      
Werner Neidig


Nachruf (Meldung vom 08.06.2017)
Der Förderverein Sozialpsychiatrie trauert um Frau Dr. Hanna Bauer-Bücher
Sie war die Mitgründerin unseres Vereins und Initiatorin des Präventionsprojektes „Skipsy – Singener Kinder psychisch kranker Eltern“ und viele Jahre eine engagierte Vorsitzende. Durch ihre vielen persönlichen Kontakte und ihr unermüdliches Engagement hat sie in den schwierigen Anfangsjahren wesentlich dazu beigetragen, den Verein zu einem erfolgreichen Förderer psychiatrischer Einrichtungen und Dienste im nordwestlichen Landkreis Konstanz zu machen.
Dank ihrer große Einsatzbereitschaft konnte der Förderverein als Mitgliederverein wachsen und die notwendige finanzielle Basis des Vereins schaffen, damit er die selbst gestellten Aufgaben erfolgreich wahrnehmen konnte. Es war ihr stets ein großes Anliegen, die Öffentlichkeit in Veranstaltungen über psychische Erkrankungen zu informieren und für mehr Sensibilität und Verständnis zu werben.
Aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation hat sie den Vorsitz 2009 abgegeben und war seit dieser Zeit als Beisitzerin im Vorstand weiterhin für den Verein aktiv. Den zehnten Geburtstag von „Skipsy“ konnten wir vor einem Jahr noch gemeinsam mit Ehrenamtlichen, Vorstandsmitgliedern und Ehemaligen bei ihr zu Hause feiern, an dem Ort, wo alles begann.
Sie war eine Wohltäterin des Vereins, die sich große Verdienste erworben hat. Sie hat unser Leben und unsere Arbeit bereichert und wird eine große Lücke hinterlassen.
Ihre herzliche und menschlich stets zugewandte Art werden wir vermissen. Wir sind Ihr zu großem Dank verpflichtet.
Förderverein Sozialpsychiatrie für den nordwestlichen Landkreis Konstanz e.V.



Der Förderverein Sozialpsychiatrie lädt alle Interessierten herzlich zu nächsten öffentlichen Veranstaltung ein:
Die bipolare Störung (manisch-depressive Erkrankung)

Dienstag, 07.02.2017, um 19.00 Uhr. Im Wichern-Saal, Lutherpfarrei, Freiheitstr. 36; 78224 Singen
Die Erkrankung: Vortrag Dr. Andrea Temme, Chefärztin des ZFP Reichenau
Ein Leben – drei Karrieren: Vortrag Martin Kolbe, Musiker mit bipolarer Erfahrung
Wie geht es den Angehörigen? Wo bekommen sie Hilfe? - Vortrag einer Angehörigen
Songs from the Inside  - Lieder aus der Psychiatrie: Martin Kolbe, Gitarrist und Sänger mit Jean-Pierre von Dach
Podiumsdiskussion mit den Referenten


Im Mai 2006 hat der Förderverein gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt das Projekt SKIPSY  (Singener Kinder psychisch kranker Eltern) ins Leben gerufen.
Skipsy ist ein Präventionsprojekt zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit psychisch kranken Eltern. Mehr Infos hier


Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 07.07.2016, um 19.00 Uhr
Der Förderverein Sozialpsychiatrie führt seine diesjährige Jahresversammlung in der Tagesstätte am Heinrich-Weber-Platz 2 in Singen durch.
Die Mitglieder werden über die Schwerpunkte der Vorstandsarbeit informiert und erhalten Kenntnis über die finanzielle Lage des Fördervereins.
2015 war auch bei SKIPSY wieder ein intensives Jahr. Frau Maria Müller wird auf die zwei großen Projekte, das Waldprojekt und die Fertigstellung des Buches „Die Alleskönner, sind wir das?“ – mit Bildern und Episoden zurückblicken.
Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.


Mitgliederversammlung des Fördervereines Sozialpsychiatrie - Vorstand gewählt
(Meldung vom 30.06.2015)

Zahlreiche Mitglieder konnte die Vorsitzende des Fördervereines Sozialpsychiatrie, Frau Dr. Andrea Temme, am 25. Juni in den Räumen der Tagesstätte für psychisch Kranke in der AWO zur diesjährigen Mitgliederversammlung begrüßen. Der Jahresbericht zeigte die vielfältigen Aktivitäten auf, die von politischer Arbeit, Mitarbeit bei SKIPSY bis zur finanziellen Förderung der Angebote der AWO reichten. Der Gewinn des ersten Platzes beim B.Braun-Preis 2014 war einer der Höhepunkte. Die Preisgelder sollen nun für ein Buchprojekt verwendet werden.
Der Verein wird wahrgenommen und spielt eine wichtige Rolle - dies war das Resümee von Frau Dr. Andrea Temme. Bei den Neuwahlen wurde Frau Dr. Andrea Temme als erste Vorsitzende bestätigt, neue stellvertretende Vorsitzende ist Ulrike Thole, Kassiererin blieb Victoria Schneble und als neuer Schriftführer wurde Werner Neidig gewählt. BeisitzerInnen sind Ilse Schneiter, Gabi Lattner, Nora Schlenkrich, Danielle Rupp, Renate Czizegg, Sabine Mayer, Dr. Fritz Rimek, Fr. Dr. Hanna Bauer und Maria Müller. Als Revisoren wurden Dr. Ulf Degenhardt und Doris Britsch bestätigt.


Von links nach rechts: Dr. Ulf  Degenhardt, Doris Britsch, Dr. Fritz Rimek, Maria Müller, Dr. Hanna Bauer, Ulrike Thole, Danielle Rupp, Victoria Schneble, Renate Czizzegg, Sabine Mayer, Dr. Andrea Temme


12.11.2009: Förderverein Sozialpsychiatrie feiert 10-jähriges Bestehen


Fördervereine werden aus der Not heraus gegründet, vorrangig dann, wenn das Geld fehlt, um die gesetzten Ziele und Aufgaben zu erfüllen.
Die Sozialpsychiatrie - in Singen in den Händen und unter der Obhut der AWO (Arbeiterwohlfahrt) - versteht sich als Bindeglied und Begleiter von den Patienten, die aus einer psychiatrischen Klinik entlassen worden sind und nun im Verbund von Familie und Beruf ihre Alltagstauglichkeit, bzw. Selbständigkeit zurückgewinnen sollen.
Die dafür erforderliche Betreuung und Stützung kann nur durch fachkundiges Personal (z.B.Sozialarbeiter) sicher gestellt werden und das kostet Geld. Als die Finanzmittel vor 10 Jahren aus den öffentlichen Kassen (Land, Krankenkassen) nicht mehr bereit gestellt werden konnten, ist der Förderverein Sozialpsychiatrie gegründet worden, um die von der AWO getragenen sozialpsychiatrischen Dienste finanzielle und ideelle Hilfe für psychisch dauerhaft kranke Menschen bereitzustellen.

Der Förderverein leistete Informationsarbeit durch Vorträge in Zusammenarbeit mit Nervenärzten und der Uni Konstanz und hat Gruppenfreizeiten und Theateraktivitäten der Patienten unterstützt. Als logische Folge aus dieser Zuwendung ergab sich die Notwendigkeit, sich der Kinder psychisch kranker Eltern anzunehmen, denn diese werden unausweichlich durch die seelische Krankheit ihrer Eltern betroffen und irritiert.

So entschloss man sich vor gut 3 Jahren unter der Initiative der erfahrenen Heilpädagogin, Frau Maria Müller, altersgestaffelte Betreuungsgruppen für diese Kinder aufzubauen, in denen die Sorgen, Fragen, Ängste und Nöte dieser Kinder besprochen und behandelt werden. "SKIPSY" (Singener Kinder psychisch kranker Eltern) nennt sich diese Initiative, mit der man eine wichtige Soziotherapeutische "Marktlücke" zu schließen versucht. Spenden, ehrenamtliche Tätigkeit und die Unterstützung der AWO durch ihren Geschäftsführer, Herrn Werner Neidig, ermöglichten das Projekt. Das Angebot für Kinder vom Vorschulalter bis zur Berufsreife erfreut sich zunehmender Nachfrage.

Frau Dr. Temme (links),
                                    Fr. Dr. Bauer (rechts)Stolz und zufrieden konnte mithin der Förderverein seine Bilanz am Ende des 10. Jahres seines Bestehens ziehen.

Frau Dr. Bauer-Bücher (auf dem Bild rechts) übergab nach 9-jähriger Leitung ihr Amt als Vorsitzende an ihre Kollegin, Frau Dr. Andrea Temme (auf dem Bild links), stellv. Ärztliche Direktorin des Zentrums für Psychiatrie Reichenau, Chefärztin der Abt. Psychiatrie und Psychotherapie und der Abt. psychotherapeutische Medizin.

Mit Frau Dr. Temme dürfte die wichtige Klammer zwischen klinischer und nachklinischer Behandlung in vorzüglicher Weise gewährleistet sein.


Der  Vorstand 2007 bis 2009 (auf dem Bild von links nach rechts:)

Gisela Graf (Schatzmeisterin), Dr. Hanna Bauer (Vorsitzende), Walter Fröhlich, Danielle Rupp, Ottmar Stetter (Schriftführer),
Maria Müller, Elisabeth Straub, Diana Stoll, Ulrike Thole, Doris Britsch (stellvertretende Vorsitzende), Herbert Stückler (Revisor). Nicht auf dem Bild: Gerhard Hilchenbach (Revisor)


Vorstand Mai 2007


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Zusammenhalt

geändert: 12.06.2017

Im Überblick


Der Vorstand des Fördervereines:

Vorsitzende:
Franziska Doderer

Stellvertretende
Vorsitzende:
Ulrike Thole