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AKTUELLES

Aktuelles





„Dement sein dürfen ohne Tabus“
DemenzkongressAm 02. und 3. März 2012 führt die AWO in Singen zusammen mit dem ALFA Alten- und Familienservice eV. einen Demenz-Kongress durch, bei dem verschiedene Referenten, darunter Prof. Erwin Böhm und Prof. Dr. Hans Förstl zu „Tabuthemen“ rund um die Demenz vortragen werden.
Die Demenz selbst ist leider immer noch ein Tabuthema. In unserer Gesellschaft werden Menschen, die sich "anders" verhalten, als komisch bezeichnet und es herrscht allgemeine Unsicherheit, wie man sich ihnen gegenüber verhalten soll. Betroffene und Angehörige sprechen immer noch zu wenig über ihre Probleme, mit denen sie im Pflegealltag konfrontiert sind. Begleitend zur Demenz treten weitere Erscheinungen auf; auch über diese "spricht man nicht". Der Kongress will Betroffenen und ihren Angehörigen zeigen, dass es rund um die Demenz nichts gibt, worüber man nicht sprechen dürfte. Im Gegenteil: wer offen mit der Thematik umgeht und sich mit anderen austauscht, tut sich im Pflegealltag leichter. Gleichzeitig sollen die Vorträge der Referenten fachliches Wissen vermitteln. Es werden Aussteller-Tische vergeben, bei denen interessierte Einrichtungen über ihre Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen informieren können. Der Kongress ist ausgebucht.
Finanziell unterstützt wird das Projekt nach § 20 c SGB V (Kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung) in der Region Hochrhein-Bodensee durch: AOK / BetriebsKK / IKK classic / Knappschaft / LKK / vdek e.V.

Der Flyer zum Kongress als pdf (2MB)


Projekt für Vorschulkinder erfolgreich abgeschlossen
ProjektabschlussSkipsy betreut Kinder psychisch kranker Eltern Nach einer Laufzeit von gut zweieinhalb Jahren konnte im Dezember ein Projekt für Kinder von psychisch kranken Eltern erfolgreich abgeschlossen werden. In einer zusätzlichen sonderpädagogischen Gruppe wurden Vorschulkinder betreut, deren Eltern unter psychischen Erkrankungen leiden und die durch weitere persönliche Einschränkungen belastet sind ( u.a. ADHS, sensorischen Integrationsschwierigkeiten, Entwicklungsverzögerungen, Sprachbehinderungen) Das Projekt wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg und im Rahmen der Singener Kinder- und Jugendbetreuung psychisch kranker Eltern „Skipsy“ , welches von der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz e.V. und dem Förderverein für Sozialpsychiatrie durchgeführt wird. Die Ziele der Skipsygruppe sind kindgerechte Informationen über die Erkrankung des Elternteiles zu vermitteln, von Angst und Schuldgefühlen zu entlasten, das Selbstgefühl zu stützen und die soziale Kompetenz und Krisenbewältigung zu stärken. In den zweieinhalb Jahren nahmen an wöchentlichen Treffen 15 Kinder teil. Die Gruppenarbeit mit den Kindern verlief prozess- und ressourcenorientiert. Die Förderung des Selbstwertgefühls und die Einübung sozialer Kompetenzen waren Schwerpunkte des Projekts. Dabei wurde das Thema „psychische Erkrankung“ mit Hilfe von Bilderbüchern und therapeutischem Puppenspiel thematisiert. Gleichzeitig musste immer wieder auf die individuellen Störungen der Kinder eingegangen werden. Die regelmäßige Teilnahme der Kinder wurde durch einen Hol – und Bringdienst von den ehrenamtlichen Helfern Renate Czizzegg und Dr. Fritz Rimek gewährleistet. „Zusammenfassend erlebten wir, dass ein solches sonderpädagogisches Angebot nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig ist. Wir konnten nicht nur individuelle Hilfestellungen geben, die Kinder wurden im Verlauf des Projektes auch emotional stabiler, die Verhaltensauffälligkeiten geringer. Sie kennen ihre Gefühle besser, können mit ihnen adäquater umgehen und ihr Selbstwertgefühl konnte gesteigert werden“, so Viktoria Schneble und Helma Gessendorfer, die Gruppenleiterinnen des Projekts. Die Beteiligten sind optimistisch, dass die Weiterfinanzierung des Projektes gelingen kann und damit die Fortsetzung dieser wichtigen Arbeit ermöglicht wird. Für das Frühjahr 2012 ist für die Eltern aller Gruppen die Einrichtung einer Elterngruppe geplant. Weitere Informationen bei der AWO unter 07731/9580-0 oder 07733/5225 oder im Internet unter www.skipsy.de.

AWO-Familienhaus in Singen
KinderhausIm Herbst 2012 soll in der Schlachthausstraße in Singen das AWO-Familienhaus für Kinder zwischen 6 Monaten und 6 Jahren bezogen werden. Die herkömmliche Form der unter 3 jährigen Betreuung ist als Krippengruppe bekannt, auf die der Kindergarten für 3 – 6 jährige Kinder folgt (Elementarbereich). In der Familiengruppe ist diese Einteilung aufgelöst zugunsten einer gemeinsamen Betreuung und Förderung in einer größeren Altersmischung. Im AWO-Familienhaus werden 3 Gruppen mit je 15 Kindern in der Altersmischung 0,6 – 6 Jahre betreut. Durch die gesellschaftlichen Bedingungen, sowie die Familien- und Lebenssituation von Kindern haben viele Kinder nur noch einen eingeschränkten Erfahrungsbereich mit Kindern in verschiedenen Altersstufen. Familiengruppen ermöglichen es den Erfahrungs- und Lernbereich zu erweitern, dies gilt sowohl für Kleinere als auch für größere Kinder.Durch die Kontinuität der Bezugspersonen erfahren die Kinder und Ihre Eltern Sicherheit und Vertrautheit in den ersten 6 Jahren. Die Erfahrungen der letzten 5 Jahre in unserer Kinderkrippe „Villa Kunterbunt“ zeigen uns, dass der Krippenbereich sehr stark pflegerisch geprägt ist. Hier gehören wickeln, füttern und die Schlafbedürfnisse des einzelnen Kindes zu den tagesprägenden Aufgaben. Im Altersgemischten Bereich ist es möglich, diese Situationen mit Unterstützung der älteren Kinder zu ermöglichen und Projekte, Ausflüge etc. in einem angemessenen Rahmen zu organisieren und auszuführen. Durch die von uns mitbestimmten räumlichen Bedingungen mit Ruheräumen, Küche und verschiedenen Kreativ und Mehrzweckräumen, ist es möglich in Kleingruppen, Gruppenübergreifend oder auch in der Kerngruppe zu arbeiten und somit jedem einzelnen Kind gerecht zu werden und die Kinder ihrem Entwicklungsstand entsprechend zu fördern. Durch die genaue Ausdifferenzierung des Alters- und Entwicklungsstandes der Kinder kann die pädagogische Arbeit geplant und durchgeführt werden. Wir möchten mit dieser Form der Arbeit das Bestmögliche für Kinder und Eltern erreichen und unsere tägliche pädagogische Arbeit immer wieder hinterfragen.



Wohnanlagenbesichtigungen in Radolfzell

Am Freitag, den 16.03.2012 und 12.10.2012, um 14 Uhr bietet die AWO allen interessierten Bürgern die Möglichkeit, die Wohnanlagen Neuer Wall 9 und Mezgerwaidring 70 für betreutes Wohnen für Senioren und Behinderte in Radolfzell kennenzulernen. Nach einem kurzen Vortrag können eine Ein- und Zwei-Zimmerwohnung besichtigt werden. Treffpunkt: Wohnanlage Neuer Wall 9, Caféteria. Weitere Informationen bei Frau Kaiser, Tel: 07732 / 97 97 90 (vormittags) und Herr Heyne: 07731 / 95 80 94 Mehr zur Wohnanlage hier


AWO unterstützt Verteilung freier Liederbücher des Musikpiraten e.V.
Übergabe der
                                      LiederbücherIm Rahmen der Initiative „Kinder wollen singen“ werden seit Anfang Mai dank zahlreicher freiwilliger Helfer bundesweit über 50.000 Liederbücher des gemeinnützigen Vereins Musikpiraten e. V. verteilt. Die Piraten des Kreisverbands Konstanz unterstützen die Initiative der Musikpiraten und kümmern zusammen mit der AWO Konstanz, um die Verteilung von über einhundert Liederbüchern an Kindergärten im gesamten Landkreis Konstanz.Noch sind Liederbücher vorhanden.
Bei Wunsch kontaktieren Sie bitte die Piratenpartei Konstanz oder die AWO Konstanz unter folgenden Mail Adressen. vorstand@piraten-konstanz.de oder zedler@awo-konstanz.de




 













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Stand: 30.01.2012

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