AWO-LogoArbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz e.V.                                                       
hintergrund

600
AKTIVIERUNGSHILFE

Job Bau

Eine Maßnahme der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz e.V. und der Hegau Jugendwerk GmbH

Gefördert durch die Europäische Union unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verbesserung der Einstiegschancen
von Jugentlichen mit Vermittlungshemmnissen ins Arbeitsleben.

         Achtung 1.) TRÄGER DER MASSNAHME


Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz e.V.  in Kooperation mit Hegau- Jugendwerk GmbH

Achtung 2.) ZIELGRUPPE:

Jugendliche zwischen 17 und 25 Jahren die das BVJ absolviert haben.

  • Abbrecher von Maßnahmen  (Ausbildung im Betrieb, außerbetriebliche Ausbildung, Berufsvorbereitungsmaßnahmen), die Orientierungs- und Motivationsprobleme haben.
  • Jugendliche mit Lernblockaden, psychischen Problemen, die Probleme haben, den Anforderungen des Arbeits- Ausbildungsmarktes gerecht zu werden.
  • Jugendliche, die aufgrund Behinderung eine Orientierung und Motivation benötIgen.
Achtung 3.) AUFGABE DER MASSNAHME

Den oben beschriebenen Zielgruppen fehlt es
in der Regel an:

  • Selbstbewusstsein, Erkenntnisfähigkeit
  • Motivation, Selbstorganisationsfähigkeit
  • Wissen um eigene Stärken, Fähigkeiten
  • stützendes soziales Umfeld

An diesen Defiziten möchte die Aktivierungshilfe ansetzen und durch gezielte Maßnahmen
und individuelle Hilfestellungen die Jugendlichen befähigen, zielgerichtet in weiterführende Maßnahmen, Ausbildung oder Arbeit einzusteigen.


Achtung 4.) DAUER DER MASSNAHME / ZEITLICHE GLIEDERUNG

Die Aktivierungshilfe ist auf 6 Monate angelegt. Beginn ist der 1. März. Die Maßnahme ist
in vier Phasen unterteilt.

I. ORIENTIERUNGSPHASE, PROFILING

In der Orientierungsphase findet eine Aufteilung der Gesamtgruppe (15 TN) in zwei Teilgruppen 
à 7/8 TN statt.

II. 1 WERKSTATTPHASE / PERSÖNLICHKEITSSTÄRKUNG

In dieser Phase ist jeweils eine Kleingruppe in den Werkstätten des Jugendwerks und 
eine in den Schulungsräumen der AWO. Es findet ein wöchentlicher/alternativ
2wöchentlicher Wechsel statt. 

III. 2 WERKSTATTPHASE / AUSSENORIENTIERUNG

Die Aufteilung in zwei Kleingruppen bleibt bestehen. Ebenso der wöchentliche/evtl. 2-wöchige Wechsel zwischen Training in den Werkstätten des Ju-gendwerks und den Räumen der AWO.
 

IV. PRAKTIKUMSPHASE

In dieser Phase sind alle Jugendlichen in Praktika aufgeteilt, alternativ in den
Schulungsräumen der AWO. 
Die letzten 2 Tage sind zur Auswertung und zum Abschluss
der Maßnahme vorgesehen.
 

Gesamt Maßnahmetage  115
Unterrichtstage gesamt     90
Werkstattphase 1 und 2    79
Praktikumstage                25

Ein Maßnahmetag umfasst 6 Vollzeitstunden.


Achtung 5.) UNTERRICHTSINHALTE

UNTERRICHTSINHALTE IN DER PHASE I - ORIENTIERUNG / PROFILING

Diese Phase hat das Ziel nach dem kennen lernen. (beteiligte Mitarbeiter, Jugendli-che, Schulungsstätten) in ein intensives Profiling einzusteigen. Am Ende sollte von jedem Jugendlichen ein erstes Stärke/Schwächen - Profil vorliegen. Basierend hierauf erfolgt
die Teilung in zwei Kleingruppen. Die Kleingruppen werden nach Kriterien der Fähigkeiten möglichst homogen zusammengestellt.

UNTERRICHTSINHALTE IN DER PHASE II/1 - WERKSTATTPHASE JW

Im Jugendwerk werden die vorhandenen Werkstätten genutzt.
Diese sind:
  • Hauswirtschaft
  • Elektrotechnik
  • Holz- Schreinerarbeiten
  • Metall- Bearbeitung
  • Technisches Zeichnen

Die Jugendlichen durchlaufen die Werkstätten entsprechend den Ergebnissen der ersten Profiling. Die Zuordnung wird durch das JW organisiert. Die Jugendlichen werden jeweils
einer oder zwei in die bestehenden Werkstatt- Gruppen des JW integriert.

Es wird seitens des Jugendwerks auf die Feststellung von Schlüsselqualifikationen und besondere
Fähigkeiten in praktischen Arbeiten geachtet.

Die Jugendlichen werden fachpraktisch angeleitet und stellen je nach Bereich und ihrer
Fähigkeit eigene Werkstücke her.

UNTERRICHTSINHALTE IN DER PHASE II - PERSÖNLICHKEITSSTÄRKUNG  AWO

Die Inhalte gliedern sich in allgemein bildende Fächer:

  • Deutsch, Mathematik, EDV, Arbeitswelt, Sozialkunde
  • Berufskunde, Bewerbungstraining, Berichtswesen, Arbeitsmarkt, 
  • Diese Inhalte werden in 4 Unterrichtseinheiten (3,5 Std.) vormittags angeboten

PROJEKTTEIL

Hier wird ein kleines Schauspiel erarbeitet. Vermittelt werden soll: 
Zusammenarbeit, komplexe Zusammenhänge erkennen, neue Wege zu gehen,
Selbsterkenntnis. Die Kleingruppe erarbeitet sich selbst Themen und Schauspiel.
Das Ziel Aufführung ja/nein, wo, Kenntnisse ja/nein u.a. erarbeiten sie sich selbst-ständig.
(Als Werkstatt/Bühne kann ein Schilf des Gewächshauses der AWO genutzt werden.) 

Die Projekte werden nachmittags durchgeführt, täglich 2,5 Std.

Es ist denkbar, dass eine Kleingruppe ein alternatives Projekt plant und durchführt.
Die Projektziele für die Teilnehmer sollten ähnlich sein.

Freitags findet für die Kleingruppe AWO der EDV-Unterricht generell im PC-Schulungsraum
der AWO am Heinrich-Weber-Platz 2 statt.

Am Ende der II. Phase wird für jeden Teilnehmer ein individueller Förderplan für
die III. und IV. Phase erstellt und mit den Jugendlichen und Mitarbeitern
der AWO und JW besprochen.


UNTERRICHTSINHALTE IN DER PHASE III 2 - WERKSTATTPHASE JW

Entsprechend den Förderplänen werden die Jugendlichen den Werkstätten zugewie-sen,
die weitere Fachqualifikation für den im angestrebten Praktikum, Ausbildung, Arbeit
angestrebten Arbeitsbereich vermitteln kann.

Die Jugendlichen werden vom JW fachpraktisch angeleitet. Die gestellten Anforde-rungen gegenüber
Phase II sollen erhöht werden. 

UNTERRICHTSINHALTE IN DER PHASE III - BERUFSORIENTIERUNG AWO

Die Inhalte sind vormittags ähnlich wie in der zweiten Phase, jedoch wird der Bereich
Bewerbung, Berufskunde, Firmenbesuche u.ä. deutlich erhöht.

In dieser Phase werden die Praktika gesucht und vermittelt. Kurzpraktika von bis
zu 3 Tagen sind nach Absprache möglich. Die Mitarbeiter AWO / JW verständigen
sich vor allem über die Wahl des Praktikums und des Praktikumsziels.

Nachmittags wird weiter in Projekten gearbeitet. Hier kann das Ziel sein, das einstu-dierte Schauspiel zur Aufführung zu bringen. Es kann aber auch ein neues Projekt
begonnen werden.

Die dritte Phase endet mit einem  Abschlussgespräch im Jugendwerk.
Das JW erstellt ein separates Zeugnis.

PHASE IV - PRAKTIKA AWO

Erste Woche: Praktikumsvorbereitung in der Gesamtgruppe. Fertigstellung der Bewerbungsmappen. Termine bei Agentur für Arbeit, potentiellen Bildungsträgern, Praktikumsbetrieben, etc.

Zweite bis fünfte Woche:  Externe Praktika, Einzelbetreuung durch  Mitarbeiter der AWO. 

Die letzten beiden Projekttage werden zur Auswertung und zum offiziellen Abschluss des Projektes genutzt.

Die Mitarbeiter der AWO stehen auch nach Beendigung der Maßnahme für die
Teilnehmer zur Verfügung.

Achtung 6.) PERSONAL

Für die Maßnahme ist ein Stellenumfang von insgesamt 2,5 eingeplant. 
Davon stehen für die Aufgabenbereiche der AWO 1,5 Stellen und für das Jugendwerk
eine Stelle zur Verfügung.

Stellenplan AWO: 
1,3 Stellen aufgeteilt auf 2 Fachkräfte mit der Qualifikation vgl. Sozialarbeiter,
Sozialpädagoge 0,2 für Honorarkräfte mit pädagogischer Ausbildung

Stellenbesetzung JW: 
1 Vollzeitstelle aufgeteilt anteilig auf die Werktherapeuten  in den Werkstätten


Achtung 7.) RÄUMLICHE AUSSTATTUNG

Im Jugendwerk stehen die therapeutischen Werkstätten in den genannten Arbeitsbereichen
zur Verfügung. Für die Pause steht die Kantine zur Verfügung. Für Einzelgespräche
steht ein separater Besprechungsraum bereit.

Bei der AWO  findet die Ausbildung in den Schulungsräumen Schaffhauser Str. 163 statt.

Achtung 8.) ERFOLG DER MASSNAHME

Ziel der Maßnahme ist, möglichst alle Jugendlichen in eine Ausbildung, eine
anschließende Maßnahme oder eine direkte Arbeitsaufnahme zu vermitteln.
Wenn weniger als 8 von 15 vermittelt werden können, kann die Maßnahme nicht als
erfolgreich bezeichnet werden.

 

 











langseitelangseitelangseitelangseitelangseitelangseitelangseite
jugend
165

geändert: 13.03.2010

Informationen:

Städtisches Gewächshaus
Schaffhauserstr. 163
78224 Singen


Fr. Melchers

Fr. Farina
Mo. - Fr. 9:00 - 12:00 Uhr 
Tel.: 07731/789571
e-mail:
jobbau@awo-konstanz.de
 

Service:
Internationaler Lebenslauf
zum download als rtf.Datei:

Dänisch
Deutsch
Griechisch
Englisch
Spanisch
Französisch
Italienisch
Portugiesisch


Handbuch für den schmalen Geldbeutel


Bilder aus dem Unterricht

Unterricht Jobbau

Unterricht Jobbau

Unterricht Jobbau

Unterricht Jobbau

Kunstprojekt:

Teamwork

Das Kunstobjekt

Bilderleiste ESF

Chancen fördern - Europäischer
Sozialfonds in Baden-Württemberg