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QUALIFIZIERUNGSMASSNAHME
Alltagsbegleitung in der ambulanten und stationären Pflege

Kurzbeschreibung als pdf

Von 2003 bis 2005 führte die AWO eine Qualifizierungsmassnahme "SozialhelferIn" durch.

Als modifizierter Folgekurs wurde ab 2006 bis 2007 die Qualifizierungsmassnahme
Hilfskräfte in der Pflege und Betreuung in Pflegeheimen“ in Verbindung mit einer Zusatzqualifikation
„Präsenzkräfte in Hausgemeinschaften für demente BewohnerInnen durchgeführt.

2008 und 2009 wird der Kurs in etwas modifizierter Art als Qualifizierungsmassnahme für
Alltagsbegleitung im ambulanten und stationären Bereich" durchgeführt.
Gefördert durch die Europäische Union unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Soziales
Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Logo Europäischer Sozialfonds

Eu-Flagge  Baden-Württemberg Wirtschaftsministerium B-W

Maßnahmedauer 2009:

01.01.2009 bis 31.12.2009

Unterricht: 12. Januar bis 15. Mai: Unterricht von 8 Uhr bis 12 Uhr 

Ort: AWO, Heinrich-Weber-Platz 2, 78224 Singen

Praktikum

18.Mai bis 4.Dezember

Arbeitszeiten: nach Vereinbarung (auf 20 Stunden Basis)

Unterricht: 07. - 18. Dezember: Nachbereitung und Kolloquium

Teilnehmerzahl: 11

Maßnahmedauer 2008:

07.01.2008 bis 31.12.2008

Unterricht: 14. Januar bis 16. Mai: Unterricht von 8 Uhr bis 12 Uhr 

Ort: AWO, Heinrich-Weber-Platz 2, 78224 Singen

Praktikum

19.Mai bis 5.Dezember

Arbeitszeiten: nach Vereinbarung (auf 20 Stunden Basis)

Unterricht: 08. - 19. Dezember: Nachbereitung und Kolloquium

Teilnehmerzahl: 10

Ansprechpartner:
Reinhard Zedler 
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz e.V.
Heinrich-Weber-Platz 2, 78224 Singen
Tel:  07731 / 95 80 11
Fax: 07731 / 95 80 99
E-Mail:
zedler@awo-konstanz.de
http://www.awo-konstanz.de
 

Es handelt sich um eine Qualifizierung durch Unterricht und Praktikum und  Unterstützung durch
sozialpädagogische Betreuung.

Es sollen vor allem folgende Zielgruppen berücksichtigt werden:

  • Berufsrückkehrerinnen
  • Migrantinnen
  • Ältere Arbeitnehmerinnen                                                                                                                                 

  • Zielgruppe sind langzeitarbeitslose Frauen ab 40 Jahre

Die Maßnahme bietet eine Grundqualifikation für Hilfskräfte in traditionellen Pflegeheimen und eine Zusatzqualifikation für die besonderen Anforderungen nach dem Hausgemeinschafts-konzept.

Die erlernten Fähigkeiten können ebenso im sozialen und haushaltsnahen Dienstleistungsbereich als Grundlage dienen, und bieten auch eine Qualifizierung für die besonderen Erfordernisse im privaten Haushalt

Achtung AUSGANGSÜBERLEGUNGEN

Immer mehr Pflegeheime setzen auf eine Weiterentwicklung in Richtung Betreuung von Demenzkranken.

Alltagsbegleitung umschließt in der Regel leichte pflegerische Tätigkeiten (grundpflegerische
Tätigkeiten), Betreuung (Spaziergangtermine, Geselligkeit, Aktivierung) und Hauswirtschaft (Kochen, Reinigung).

Bei den Hausgemeinschaften z.B. kann die große Wohnküche als Mittelpunk der Hausgemeinschaften angesehen werden. Gemeinsam mit den Bewohnern wird z.B. das Mittagessen gekocht oder die Wäsche gewaschen und aufgehängt. Durch die Nähe zum Bewohner und der kleinen überschaubaren Gruppen können die Ressourcen der pflegebedürftigen oder dementiell erkrankten  Bewohner aktiviert werden.

Achtung INHALTE DER AUSBILDUNG

  • 40 Stunden             Sozialpädagogik
  • 96 Stunden             Gerontopsychiatrische Basisausbildung
  • 82 Stunden             Ernährung und Hauswirtschaft
  • 70 Stunden             Gesundheitsförderung
  • 20 Stunden             Pflegedokumentation
  • 32 Stunden             Kommunikation / Teambildung
  • 16 Stunden             Bewerbungstraining

Achtung BERICHTE

„Lehrreich, interessant und vielseitig“
Europäischer Sozialfonds (ESF) ermöglichte Qualifizierungsmassnahme bei der AWO

Abschluss Gruppenbild 2008

Seit Anfang diesen Jahres lief bei der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz e.V. eine Qualifizierungsmassnahme zur Alltagsbegleiterin in der Pflege.

Die Maßnahme bietet eine Grundqualifikation für Hilfskräfte in Pflegeheimen und eine Zusatzqualifikation für die besonderen Anforderungen nach dem Hausgemeinschaftskonzept, wie es z.B. im neueröffneten „Emil-Sräga-Haus“ der AWO in Singen umgesetzt wird.

Sie ist nun mit einem Kolloquium und der feierlichen Übergabe der Urkunden durch Wilfried Pfeiffer, stellvertr. Vorsitzender des AWO-Kreisverbandes, beendet worden.

Am Kurs nahmen 10 Frauen im Alter zwischen 29 und 54 Jahren teil (Durchschnittsalter: 42 Jahre), von denen 6 Frauen den Kurs beendeten. 2 Teilnehmerinnen haben bereits eine feste Stelle aus dem Praktikum heraus erhalten, eine Teilnehmerin begann eine Weiterbildung und eine weitere schied aus gesundheitlichen Gründen aus.

Die Teilnehmerinnen wurden im theoretischen Teil in den Bereichen pflegerische Grundkenntnisse, Gerontopsychiatrie, Hauswirtschaft, Gesundheitslehre, Ernährungslehre, Sozialpädagogik, Kommunikation und Hilfe bei Bewerbungen unterrichtet, um sie optimal auf das Praktikum und den Arbeitsplatz in einem Pflegeheim, ambulanten Dienst oder einer Behinderteneinrichtung vorzubereiten.

Vor allem im Bereich Gerontopsychiatrie mit Spezialthemen wie Kinästhetik, Validation oder basale Stimulation wurde viel neues kennengelernt. Im Praktikum wurden die Teilnehmerinnen u.a. mit verschiedensten Formen der Demenz konfrontiert.

Dabei gab es mit dem Erleben von Tod aber auch von Feiern und Festen traurige aber auch viele schöne Momente. Die Tätigkeiten während des Praktikums umfassten z.B. Beschäftigung und Betreuung, pflegerische Tätigkeiten, Körperpflege und auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten.

Dabei konnten nicht nur Kenntnisse erworben oder vertieft werden, es wurde auch viel über die betreuten Menschen gelernt.:“Ich durfte feststellen, dass mir der Umgang mit behinderten Menschen auch persönlich unheimlich viel bringt und einfach gegenseitig Freude bereitet“ so urteilte eine Teilnehmerin am Ende des ereignisreichen und lehrreichen Jahres.

Als Erfolg bezeichnete eine Teilnehmerin:„dass ich durch den bewussten Einsatz der Validation Vertrauen und Zugang zur Mitarbeit der Bewohner gewinnen konnte“. „Das ganze hat mir gezeigt, dass es zu mir passt, mit älteren oder behinderten Menschen zu arbeiten“ lautet das Gesamtfazit der Teilnehmerinnen. Im Kolloquium konnten die Teilnehmerinnen nochmals bei Themen wie Pflegedokumentation, Umgang mit Demenzkranken, Gewalt, Gruppendynamik, Essensgabe oder Hygiene ihre Kenntnisse engagiert unter Beweis stellen.

Auch 2009 wird diese Qualifizierungsmaßnahme durch die AWO durchgeführt und durch den Europäischen Sozialfonds und die Jobcenter gefördert.

16.05.08:
„Viele liebe Menschen kennengelernt und Selbstbewusstsein getankt“

 Qualifizierungsmassnahme bei der AWO zieht Zwischenbilanz

Gruppenfoto

Seit Anfang diesen Jahres läuft bei der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz e.V. eine Qualifizierungsmassnahme für „Alltagsbegleitung in der ambulanten und stationären Pflege“ , die durch den Europäischen Sozialfonds und die Jobcenter gefördert wird.

Die Maßnahme bietet eine Grundqualifikation sowie eine Zusatzqualifikation für die besonderen Anforderungen nach dem Hausgemeinschaftskonzept, wie es z.B. im neueröffneten „Emil-Sräga-Haus“ der AWO in Singen umgesetzt wird. Hier wird versucht, den Schwerpunkt auf Wohnlichkeit, Privatheit und Selbstbestimmung zu legen.

Die herkömmliche zentrale Versorgung wie Hauswirtschaft, Küche und Wäscherei ist aufgelöst und in die Hausgemeinschaften verlagert. Durch diese Zentralisierung gelangt mehr Personal in die unmittelbare Nähe der Bewohner. Gerade dementiell erkrankte Bewohner mit höherem Schutzbedürfnis können von dieser Versorgungsstruktur profitieren.

„Es hat sich wirklich gelohnt, diesen Kurs mitzumachen“ lautet die Zwischenbilanz einer Teilnehmerin. Der Schulungsteil ist nun beendet, die Praktikas beginnen und gehen bis Anfang Dezember. Ende des Jahres wird ein Kolloquium die Qualifizierung beenden.

Am Kurs nehmen 10 Frauen im Alter zwischen 29 und 54 Jahren teil (Durchschnittsalter: 42 Jahre). Die Teilnehmerinnen haben dadurch die Gelegenheit wieder in das Berufsleben einzusteigen. Sie wurden im theoretischen Teil in den Bereichen pflegerische Grundkenntnisse, Gerontopsychiatrie, Hauswirtschaft, Gesundheitslehre, Ernährungslehre , Sozialpädagogik, Kommunikation und Hilfe bei Bewerbungen unterrichtet , um sie optimal auf das Praktikum vorzubereiten.

Vor allem im Bereich Gerontopsychiatrie mit Spezialthemen wie Kinästhetik oder Validation wurde viel Neues kennengelernt, wie die Teilnehmerinnen zu berichten wissen. Durch Besuchen in anderen Einrichtungen wurde der Unterricht interessant gestaltet. Schnuppertage erleichterten die Auswahl einer Praktikumsstelle.

Die Praktikas werden in Pflegeheimen oder Einrichtungen für Behinderte aber auch in einem ambulanten Dienst in unserer Region absolviert.

Am 16.05. wurde die Theoriephase mit einer kleinen Feier in Form eines Festes, das die Teilnehmerinnen selbst organisiert haben, abgeschlossen. „Das Praktikum ist für mich eine neue Herausforderung, die mich meinem Ziel ein Stück näher bringt“ beschreibt eine Teilnehmerin und ist, wie die meisten, zugleich gespannt und verständlicherweise nervös vor dem Beginn des Praktikums, auf das sich alle nun freuen.

Wunsch aller Teilnehmerinnen ist es, nach dieser Qualifizierungsmassnahme einen Arbeitsplatz zu finden und sie hoffen auf ein erfolgreiches Praktikum, bei dem es viel zu lernen und Erfahrungen zu sammeln gibt. 


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mann und kind

geändert: 03.01.2011

info

Kontakt über:

Arbeiterwohlfahrt 
Kreisverband 
Konstanz  e.V.
Heinrich-Weber - Platz 2
78224 Singen
Reinhard Zedler
Tel:  07731 / 95 80 11
E-Mail:
zedler@awo-konstanz.de

Reinhard Zedler

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