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DER FÖRDERVEREIN SOZIALPSYCHIATRIE NORD-WESTLICHER LANDKREIS KONSTANZ e.V.

Die Gründung des Fördervereines konnte am 25.03.99 erfolgen und in der Zwischenzeit ist der Verein beim
Amtsgericht in Singen eingetragen und ist als gemeinnützig anerkannt.

Der Verein hat  ca 80 Mitglieder.

Achtung PSYCHISCH KRANK - WAS BEDEUTET DAS?

Psychisch Kranke leiden an ihrer Seele, am Gemüt. Diese Leiden beeinträchtigen die gesamte Persönlichkeit. Über die verschiedenen Krankheitsbilder besteht nach wie vor großes Unwissen in der Bevölkerung. Über den psychischen Erkrankungen liegt noch immer ein Tabu. Hier etwas zu verändern ist eines der wichtigsten Ziele des Fördervereines für Sozialpsychiatrie.

Ängste, Depressionen, Antriebslosigkeit, nicht mehr leben wollen: dies sind einige wenige Beispiele für belastende Gefühle, die heute viele Menschen belasten, z.B. am Arbeitsplatz, bei der Trennung, im alltäglichen Leben.

Psychisch Kranke benötigen Hilfe. Nicht nur während einer akuten Erkrankungssituation, sondern auch danach.
Die MitarbeiterInnen der sozialpsychiatrischen Dienste bieten sich als Begleiter für die Erkrankten an – aber auch für die Angehörigen und das weitere Umfeld.

Damit es gelingt, auch die Stärken der Betroffenen zu bewahren und zu fördern, damit es gelingt, auch die Lebensfreude trotz Krankheit zu wecken und zu erhalten. Dazu muß das Vertrauen der Kranken erworben werden, was oft ein langwieriger Prozeß ist.
Der Freizeitclub, die Wohngemeinschaften und die anderen Einrichtungen für psychisch Kranke dienen als Zuflucht, aber auch als Starthilfe: Das Ziel ist die Integration in das „normale“ Leben.

Diese Dienste finanziell zu unterstützen und damit zu erhalten ist das Hauptanliegen des Fördervereines.
Daher bitten wir: Helfen auch Sie mit, werden Sie Mitglied im Förderverein !


12.11.2009: Förderverein Sozialpsychiatrie feiert 10-jähriges Bestehen

Fördervereine werden aus der Not heraus gegründet, vorrangig dann, wenn das Geld fehlt, um die gesetzten Ziele und Aufgaben zu erfüllen.
Die Sozialpsychiatrie - in Singen in den Händen und unter der Obhut der AWO (Arbeiterwohlfahrt) - versteht sich als Bindeglied und Begleiter von den Patienten, die aus einer psychiatrischen Klinik entlassen worden sind und nun im Verbund von Familie und Beruf ihre Alltagstauglichkeit, bzw. Selbständigkeit zurückgewinnen sollen.
Die dafür erforderliche Betreuung und Stützung kann nur durch fachkundiges Personal (z.B.Sozialarbeiter) sicher gestellt werden und das kostet Geld. Als die Finanzmittel vor 10 Jahren aus den öffentlichen Kassen (Land, Krankenkassen) nicht mehr bereit gestellt werden konnten, ist der Förderverein Sozialpsychiatrie gegründet worden, um die von der AWO getragenen sozialpsychiatrischen Dienste finanzielle und ideelle Hilfe für psychisch dauerhaft kranke Menschen bereitzustellen.

Der Förderverein leistete Informationsarbeit durch Vorträge in Zusammenarbeit mit Nervenärzten und der Uni Konstanz und hat Gruppenfreizeiten und Theateraktivitäten der Patienten unterstützt. Als logische Folge aus dieser Zuwendung ergab sich die Notwendigkeit, sich der Kinder psychisch kranker Eltern anzunehmen, denn diese werden unausweichlich durch die seelische Krankheit ihrer Eltern betroffen und irritiert.

So entschloss man sich vor gut 3 Jahren unter der Initiative der erfahrenen Heilpädagogin, Frau Maria Müller, altersgestaffelte Betreuungsgruppen für diese Kinder aufzubauen, in denen die Sorgen, Fragen, Ängste und Nöte dieser Kinder besprochen und behandelt werden. "SKIPSY" (Singener Kinder psychisch kranker Eltern) nennt sich diese Initiative, mit der man eine wichtige Soziotherapeutische "Marktlücke" zu schließen versucht. Spenden, ehrenamtliche Tätigkeit und die Unterstützung der AWO durch ihren Geschäftsführer, Herrn Werner Neidig, ermöglichten das Projekt. Das Angebot für Kinder vom Vorschulalter bis zur Berufsreife erfreut sich zunehmender Nachfrage.

Frau Dr. Temme (links), Fr. Dr. Bauer (rechts)Stolz und zufrieden konnte mithin der Förderverein seine Bilanz am Ende des 10. Jahres seines Bestehens ziehen.

Frau Dr. Bauer-Bücher (auf dem Bild rechts) übergab nach 9-jähriger Leitung ihr Amt als Vorsitzende an ihre Kollegin, Frau Dr. Andrea Temme (auf dem Bild links), stellv. Ärztliche Direktorin des Zentrums für Psychiatrie Reichenau, Chefärztin der Abt. Psychiatrie und Psychotherapie und der Abt. psychotherapeutische Medizin.

Mit Frau Dr. Temme dürfte die wichtige Klammer zwischen klinischer und nachklinischer Behandlung in vorzüglicher Weise gewährleistet sein.



Der  Vorstand 2007 bis 2009 (auf dem Bild von links nach rechts:)

Gisela Graf (Schatzmeisterin), Dr. Hanna Bauer (Vorsitzende), Walter Fröhlich, Danielle Rupp, Ottmar Stetter (Schriftführer),
Maria Müller, Elisabeth Straub, Diana Stoll, Ulrike Thole, Doris Britsch (stellvertretende Vorsitzende), Herbert Stückler (Revisor). Nicht auf dem Bild: Gerhard Hilchenbach (Revisor)


Vorstand Mai 2007


sloüsy

Seit Mai 2006 bietet der Förderverein zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt ein Gruppenangebot  zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit psychisch kranken Eltern an.Mehr Infos hier

Mitgliedsbeiträge:

Der jährliche Mindestbeitrag beträgt:

  • für Schüler, Auszubildende, Studenten und Rentner: 5 Euro
  • für sonstige natürliche Personen: 16 Euro
  • für Ehepaare, bei denen beide Ehegatten Mitglieder sind, zusammen: 26 Euro
  • für juristische Personen, eingetragene Vereine, Verbände, Vereinigungen oder
  • Körperschaften des öffentlichen Rechts:  52 Euro
wobei es den Mitgliedern frei steht, höhere Beiträge zu leisten.

Die Beitrittsanmeldungen zum Download (pdf):
Für Einzelmitglieder und Vereine, Institutionen etc
Für Ehepaare

Bankverbindung: Sparkasse Singen-Radolfzell 
BLZ   692 500 35 
KtoNr: 35 89 306

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Zusammenhalt

geändert: 15.03.2010

Im Überblick


info

Der Vorstand des Fördervereines:

Vorsitzende:
Dr. Andrea Temme

Stellvertretende
Vorsitzende:
Doris Britsch



  
reinhard