
|

ARCHIV
Kinderlächeln
bereitet Weihnachtsfreude
Viele
Alleinerziehende oder
Eltern,die von HARTZ IV leben
oder die im Asylbewerberheim
untergebracht sind, haben nicht die Möglichkeit ihre Kinder zu
beschenken. Durch unsere Arbeit vor Ort kommen wir in Kontakt mit
Schicksalen bedürftiger Kinder und müssen mit ansehen wie die
Zahl der Betroffenen von Jahr zu Jahr steigt.
Hier möchte die AWO-Radolfzell und Singen helfen.
Dazu konnten wir die Geschäfte Kaufhaus Kratt und das Reformhaus
Berger in Radolfzell und Karstadt in Singen gewinnen. In diesen
Geschäften waren einem Tannenbaum verschiedene Wunschzettel
angebracht.
Die Kunden hatten die Möglichkeit diese Geschenke für Kinder
zu erwerben. Die AWO übernahm anschliessend die Verteilung.
12.11.2009:
Förderverein Sozialpsychiatrie feiert 10-jähriges Bestehen
Stolz und zufrieden konnte mithin der
Förderverein seine Bilanz am Ende des 10. Jahres seines Bestehens
ziehen.
Frau Dr. Bauer-Bücher (auf dem Bild rechts) übergab nach
9-jähriger Leitung ihr Amt als Vorsitzende an
ihre Kollegin, Frau Dr. Andrea Temme (auf dem Bild links), stellv.
Ärztliche Direktorin des
Zentrums für Psychiatrie Reichenau, Chefärztin der Abt.
Psychiatrie und
Psychotherapie und der Abt. psychotherapeutische Medizin.
Mehr unter
"Förderverein"
Gelungene Jubiläumsveranstaltung am
7.11.09
Die AWO feierte mit über
200 Gästen den 90. Geburtstag der AWO und den 35. Geburtstag des
Kreisverbandes so, wie die AWO ist: bunt und ungezwungen. Hier ist eine Dia-Show zu sehen.
Auf der
Bühne der GEMS zeigten sich die Menschen in der AWO von ihrer
kreativen Seite: jung und alt, Ehren- und Hauptamtliche, „große“
und „kleine“ Leute.
Gemeinsam unter Gleichgesinnten und Gleichgestellten – in vielen
Beiträgen wurde deutlich „die AWO hilft, Dir und zwar mit Herz“
Die Entwicklung der AWO als Gesamtverband und im Kreis Konstanz zeigten
Reinhard Zedler und Werner Neidig bei ihrer „kleinen Geschichte der
AWO“ auf. Oberbürgermeister Ehret brachte 2 Herbst-Gedichte als
Geschenk mit die ausdrückten, dass für die Menschen, die
traurig oder in einer schweren Lage sind, ein Licht am Ende des Tunnels
wartet: dies sei auch die Botschaft der AWO. Bürgermeister Franz
Moser als Stellvertreter des Landkreises betonte die gute
Zusammenarbeit und den Respekt, den er vor der Arbeit der AWO habe.
Der Sponti-Seniorenchor der Seniorenwohnanlage aus Radolfzell erfreute
u.a. mit dem Traditionslied „Wann wir schreiten Seit an Seit“, Wilfried
Pfeiffer als Vertreter des Bezirksverbandes las aus 2 Briefen, die
krebskranke Kinder an die Reha-Einrichtung der AWO, die
Katharinen-höhe, aus Dankbarkeit geschrieben haben.

MitarbeiterInnen der Singener
Tafel betonten die Gemeinsam-keiten und Schnittmengen mit der AWO und
MitarbeiterInnen aus dem AWO-Pflegeheim „Emil-Sräga-Haus“ sangen
zusammen „Wir sind anders als die andern“.
Der Ortsverein Singen brachte
mit „AWO, AWO Jipijee“ das Publikum in Schwung.
Ella Von Briel brachte als Geschenk einen Korb voll Äpfel und ein
dazu passendes Gedicht mit. Roland Lukiewski und Monika Fritsche
zeigten in einem Interview mit Marie Juchacz viele Hintergründe
auf, die zur Gründung der AWO führten.
Gabi Eckert führte ein sehr interessantes Interview mit Dietmar
Johann, dem Kreisvorsitzenden der AWO.
Das Jugendwerk sang „wir
sind
die AWO-Bande“ und eine Musikgruppe der AWO beendete mit ihrem
beschwingten Lied „Die AWO hilft“ den Nachmittag.
Tanz-Café
ein voller Erfolg
Ehrenamtliche
gesucht
Am vergangenen Freitag lud die AWO zum Tanzcafé in den Pavillon
des
Emil-Sräga-Hauses, Freiburger Strasse in Singen ein. Gekommen
waren
nicht nur Demenzkranke mit ihren Angehörigen, sondern auch
Bewohner des
Emil-Sräga-Hauses und deren Pflegekräfte und Mieter der
Seniorenwohnanlage. Ihnen gemeinsam war die Freude am geselligen
Beisammensein aber die Unsicherheit, wie das alles werden wird. Aber
nach den ersten Tanzpaaren auf der Tanzfläche trauten sich immer
mehr
trotz Behinderungen sich zur Musik zu bewegen. „Ich habe seit 20 Jahren
mindestens nicht mehr getanzt“ äußerten mehrere Damen. Durch
die
Lifemusik von Josef Blum aus Allensbach mit dem Akkordeon animiert
wagten sich auch an demenzerkrankte Senioren an Tango und Walzer und
man konnte viele strahlende Gesichter beobachten. Wichtig war auch der
gesellige Rahmen mit Kaffee und Kuchen, der von der Bäckerei
Schuhmacher aus Allensbach gespendet wurde. Über 20
Teilnehmerinnen und
Teilnehmer erlebten so bei Schlagern von anno dazumal einen
schönen
Nachmittag,Die Veranstalter, die AWO, Kreisverband Konstanz e.V. sowie
der private Pflegedienst Aktive Lebensgestaltung mit Senioren aus
Allensbach, wollen nun überlegen, wie dieser Tanzkaffee, der im
Rahmen
des Weltalzheimertages als Pilotprojekt durchgeführt wurde,
weiterhin
angeboten werden kann.Gesucht werden nun Menschen, die an der
Organisation und Durchführung solch eines Tanzkaffees Freude
hätten und
diese Aufgabe gerne ehrenamtlich übernehmen würden.
Infos bei Reinhard Zedler, Tel: 07731 / 95 80 11
Menschen mit wenig Geld
müssen gehört werden
Postkartenaktion zu „Von Hartz IV betroffen“
Postkarte Vorderseite/Rückseite
Alle politischen Parteien achten sehr stark darauf, welche
Bevölkerungsgruppen sich besonders an Wahlen beteiligen. Daraufhin
erstellen sie ihre Wahlprogramme, um sich den potentiellen Wählern
möglichst gut zu präsentieren. Menschen mit wenig Geld,
Sozialhilfeempfänger, Hartz IV Empfänger gehen viel weniger
zur Wahl als andere Kreise der Bevölkerung. Das ist mit ein Grund
dafür, dass ihre Stimme wenig gehört wird und oftmals Politik
gegen sie, anstatt für sie gemacht wird. Der Arbeitskreis Armut
der Liga der Freien Wohlfahrtspflege sagt, das kann und muss sich
ändern. Menschen mit wenig Geld müssen ihre Stimme bei der
Wahl abgeben und auch laut und deutlich erheben. Sie können aber
auch ihre Meinung zu der Gesetzgebung, die sie am meisten betrifft
(Hartz IV), äußern. Der Arbeitskreis Armut wird an vielen
Stellen im Landkreis Konstanz eine Postkartenaktion („Von Hartz IV
betroffen“) durchführen, bei der die Menschen ihre Position zu
Hartz IV deutlich machen können. Die Ergebnisse der Aktion "von
Hartz IV betroffen" werden am 23. September in drei dezentralen
Veranstaltungen gemeinsam mit Betroffenen vorgestellt. Seit 2005 sind 7
Millionen Menschen, fast 10 % der Bevölkerung, direkt von Hartz IV
betroffen. Sie müssen damit, (davon) leben. Im Rahmen der
Postkartenaktion soll hervorgehoben werden, was für den Einzelnen
das größte Problem, die größte Schwierigkeit, die
größte Ungerechtigkeit ist, die mit dieser Gesetzgebung
verbunden ist. Mit der Postkartenaktion sollen nicht nur direkt
betroffene Menschen angesprochen werden, erwünscht ist auch die
Meinung von allen Bürgern, die sich Sorgen um das soziale
Gleichgewicht in unserer Gesellschaft machen. Weitere Informationen zur
Aktion "Von Hartz IV betroffen" und auch die vorbereiteten Postkarten
erhält man bei den Wohlfahrtsverbänden, vielen
Beratungsstellen, den kommunalen Bürgerzentren und Job Centern,
aber auch bei den Geschäftsstellen von Südkurier und
Wochenblatt.
BEwegt
im Landkreis Konstanz:
Bürgerschaftliches Engagement bewegt etwas!
Unter diesem Motto haben sich die AWO und der Landkreis Konstanz
zusammengetan, um auf die noch vielfältigen Hindernisse im Leben
von behinderten Menschen aufmerksam zu machen und einen Teil zur
Verbesserung beizutragen. Bei diesem Projekt erkundeten
Schülergruppen
aus Konstanz, Engen und Singen zusammen mit Menschen, die im Rollstuhl
sitzen müssen, und einem erwachsenen Begleiter zusammen
Freizeittouren und testeten sie auf „Rollstuhltauglichkeit“. Die
Ergebnisse werden in einer Broschüre veröffentlicht. Zur
Vorbereitung fand eine Schulung im Landratsamt im April statt
(Gruppenbild). Die Ergebnisse wurden am 8.10.09 im Singener Rathaus der
Öffentlichkeit vorgestellt. Mehr auf der Homepage: bewegt-landkreis-konstanz.de
An
ihrer Seite - Kinofilm
Am
24.09.09 zeigte das Scala Kinozentrum in Konstanz an der
Marktstätte um 15.30 Uhr den Film „An ihrer Seite“ in Kooperation
mit der AWO. Im Anschluß an den Film wurde mit Experten der AWO (Karin Both, Leiterin der
Konstanzer Angehörigengruppe, Martin Schröpel von der
Altenhilfeberatung Konstanz sowie Reinhard Zedler, Fachmann für
Demenzerkrankungen beim AWO Kreisverband Konstanz, Tobias Volz)
zum Thema „Demenz“diskutiert. Der Film schildert
das Schicksal einer von der Alzheimerkrankheit betroffenen Frau und
ihres Ehemannes schildert.Mit diesem Film möchte die AWO vor allem
die psychischen
Belastungen der Angehörigen und die tiefgehenden menschlichen
Fragen dazu in den Blickpunkt zu rücken.
Gleiche
Chancen für alle Schulanfänger
Für finanziell
schwächer gestellte Familien kann die
Einschulung eines Kindes ein großes Problem darstellen. Lineal,
Wasserfarbkasten, Füller, Trinkflasche und Tupperdose sind nur
einige Dinge die angeschafft werden müssen. Oft müssen
Abstriche in Kauf genommen werden und nicht alle neuen
Grundschüler kommen so mit den gleichen materiellen
Voraussetzungen in ihre erste Unterrichtsstunde.
Die Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Singen e.V. hat daher beschlossen sich
der Aktion "Kinderlächeln" des Bezirksjugendwerkes der AWO Baden
anzuschließen und gemeinsam mit anderen Verbänden in ganz
Baden Schultüten an bedürftige Kinder zu verteilen.
In Singen werden insgesamt 50 Schultüten verteilt.
Die Aktion fand von Donnerstag 03.09.09 bis Samstag 05.09.09 bei der
AWO, Heinrich-Weber-Platz 2, sowie im Nachbarschaftstreff Lilje in
Singen statt.
Vorzulegen waren:
Der Arbeitslosengeld 2-Bescheid oder der Bescheid über die
Bewilligung von Kinderzuschlag
sowie der Nachweis über die Einschulung des Kindes.
20.07.09:
Auftritt des "SpontiChors"
der Seniorenwohnanlage Radolfzell
beim Hausherrenfest im Milchwerk Radolfzell, ca. 16 Uhr
Viel
Spaß hatten die Sängerinnen und Sänger des Spontichors
bei ihrem Auftritt im Milchwerk, aber auch die BesucherInnen des
Seniorennachmittages zeigten sich begeistert. Es war schon ein
beeindruckendes Bild, das der Chor lieferte, vor allem, wenn man dazu
bedenkt, dass das Durchschnittsalter über 80 Jahre liegt.Der
"Sponti"-Chor, der einmal wöchentlich
zusammenkommt steht unter der Leitung von Frau Honz, die mit viel
Engagement und Begeisterung einen tollen Chor zusammengebracht hat.
Spannendes Fußballturnier
Am 19 Juli 2009 fand das erste Fußballturnier des Jugendwerks
der AWO in Singen statt.

Zusammen mit dem DJK
veranstaltete die AWO
dieses Turnier.8 Mannschaften spielten ab 14 Uhr in der
Altersstufe ab 15 Jahre. Die Mannschaft des DJK Singen belegte
vor der Mannschaft Daniele nach einem spannenden Elfmeterschiessen den
ersten Platz. Einen tollen 3. Platz spilete das AWO-Team der
Feienbetreuer der Hornfreizeit heraus. Wolfgang Ruddies aus diesem Team
wurde mit 5 Treffern zudem Torschützenkönig. Die weiteren
AWO-Mannschaften (Lilje-Team, ISA-Schützen, Emil-Sräga-Haus)
kamen leider nicht über die Vorrunde hinaus, lieferten aber
begeisterte Spiele und hatten trotzdem viel Spaß bei sonnigem
Wetter.
06.07.-18.07.09:
Fördererkampagne der
AWO:
Info-und
Werbestände in Singen, Konstanz und Radolfzell
Fazit: In den knapp 2 Wochen
konnten mehr als 90 Förderer für die AWO gewonnen werden.
Der
Bundesverband führt derzeit in verschiedenen Regionen in
Deutschland diese Kampagne durch. Ziel ist es, neben der bisherigen
traditionellen Mitgliedschaft auch die Fördermitgliedschaft zu
etablieren.
Beauftragt mit der
Kampagne wurde die Firma face2face aus
Österreich.
Gelebte
Solidarität
Als
Zeichen der Solidarität der älteren Generation mit Kindern
wertete der
Vorsitzende der AWO Radolfzell, Reinhard Zedler, die Spende des
Ortsvereins für die Spielstube des Kreisverbandes. Die Spielstube
ist
seit September 2004 in der Gartenstrasse zuhause und wurde in
Kooperation mit dem Montessoriverein betrieben. Nach dem Ausstieg des
Vereins war es für die AWO keine Frage, die Spielstube auf der
Grundlage der Montessori-Pädagogik weiterzuführen und
benötigte dazu
Unterstützung bei der Anschaffung geeigneter Materialien. Der
Ortsverein war sofort bereit und stellte 700,-€ zur Verfügung. Nun
wurden bei einem Termin in der Spielstube die Spielgeräte
offiziell
übergeben und werden den Kindern viel Freude bereiten und
Unterstützung
sein, „sich selbst zu bilden“, wie es Maria Montessori einmal
formulierte.
72
Stundenaktion im Emil-Sräga-Haus,
7.-10.05.09

Katholische Jugendgruppen realisieren in 72 Stunden ein soziales,
interkulturelles, politisches oder ökologisches Projekt und zeigen
so Engagement, Kreativität und Einfallsreichtum und dies in 7
Bundesländer. 100.000 Kinder und Jugendliche - das macht rund
7.200.000 Stunden ehrenamtliches Engagement! Möglich macht das
Ganze der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).Auch im
Emil-Sräga-Haus wurde eine Aktion zum Erfolg gebracht: 6
Ministranten (Minis) der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul
bauten einen Sinneswagen. Ihre Aufgabe war nicht leicht: es galt, solch
einen Wagen zu konzipieren, Spenden und Material zu sammeln und den
Wagen zusammenzubauen. Am Sonntag dann um 15.30 wurde der Wagen im Emil-Sräga-Haus
präsentiert. Projekt erfolgreich abgeschlossen! Herzlichen
Glückwunsch! Was ist ein Sinneswagen? Gerade an Demenz erkrankte
Menschen, die sprachlich oder „kognitiv“ eingeschränkt sind,
können mit Sinneseindrücken erreicht werden. Dies ist ein
wichtiger Bestandteil von Lebensqualität: hören, fühlen,
schmecken, tasten, riechen. Auf dem Sinneswagen sind viele
unterschiedliche Hilfsmittel zusammengefasst, die dies
ermöglichen: z.B. eine Spieluhr, Riechmemory, Lichterketten usw.
Am Ende konnte sogar ein Briefumschlag mit gesammelten Geld
übergeben werden, über den sich Christina Menholz, die
Pflegedienstleitung des Hauses, sehr freute.
Bilderausstellung in der AWO
In
den Räumen der
Sozialpsychiatrie bei der AWO am Heinrich-Weber-Platz 2 in Singen wurde
am 30.04.09 um 14.30 Uhr eine weitere Ausstellung eröffnet mit dem
Titel „Unterbewusst-Bewusst“. Der Künstler Walter Rainer aus
Konstanz ist durch seine zahlreichen Ausstellungen und Mitgliedschaft
im Kunstverein Konstanz bekannt. Er sagt „Unterbewusst beginne ich auf
Leinwand oder Papier Formen und Motive zu gestalten. Im Laufe der Zeit
entwickeln sich konkrete Anhaltspunkte, diese werden dann bewusst und
kommen dem Surrealismus und Expressionismus sehr nahe.“
AWO-Mitglieder unter sich:
Am 1.04.09 war der
Vorsitzende der SPD, Franz Müntefering, in der Stadthalle Singen
zu Gast. Anläßlich eines Vorgespräches mit
Gemeinderats- und Kreistagskandidaten kam es trotz Terminfülle und
Zeitdruck zu einem kleinen AWO-Treffen, zu dem Franz Müntefering
sofort bereit war.
Auf dem Bild von
links:
Reinhard Zedler, Regina Brütsch, Franz Müntefering, Dietmar
Johann, Peter Friedrich
Gut
gerüstet für die Zukunft
AWO
verabschiedet Strategie für die nächsten Jahre
Am
13.12.09 wird die AWO insgesamt 90 Jahre, der Kreisverband Konstanz
kann sein 35 jähriges Bestehen feiern. Kein Anlass für die
AWO, sich auf den Erfolgen der Vergangenheit auszuruhen, sondern mit
Tatkraft und Selbstbewußtsein die Weichen für die
zukünftige Entwicklung zu stellen. Unter Leitung ihres
Kreisvorsitzenden, dem Singener Stadtrat Dietmar Johann, traf sich der
Kreisausschuß der AWO Kreisverband Konstanz e.V. am 7.02.2009 im
Markelfinger
Naturfreundehaus, um die Weichen für die Zukunft der AWO zu
stellen. Wichtige Themen betrafen die wesentlichen Eckpunkte zur
Organisation der AWO, wobei die rechtliche Stellung als eingetragener
Verein auch zukünftig Grundlage der AWO sein soll. Die AWO will
sich dabei auf die Arbeitsfelder Alter, Arbeitslosigkeit, Jugend und
Familien sowie Sozialpsychiatrie konzentrieren. Ein Fahrplan für
kommende Zertifizierungen soll erarbeitet werden, um das
Qualitätsmanagement weiter abzusichern. Ein besonderer Schwerpunkt
der weiteren Entwicklung wird in der Einrichtung von
Kinderbetreuungsangeboten für unter 3jährige gesehen. Die AWO
möchte damit ihren Beitrag zu einer stützenden
Familienpolitik leisten und allen Bevölkerungsgruppen ihr Angebot
unterbreiten.
Die AWO fordert, dass diese Einrichtungen beitragsfrei sein sollten.
Ein gesondertes Thema wird die Gestaltung des Mitgliederbereiches sein.
Zum Aufbau des Kreis-Jugendwerkes wurde die Stelle eines
Jugendwerksbeauftragten geschaffen. Der AWO-Kreisverband mit seinen
über 170 hauptamtlich Beschäftigten ist im letzten Jahrzehnt
zu einem mittelständischen Dienstleistungsbetrieb angewachsen.
Zusammen mit mehreren Dutzend ehrenamtlichen Helfern ist das Angebot
ständig gewachsen. Die Vielfalt der Nachfrage einerseits und die
schnell wechselnden rechtlichen Anforderungen erfordern von allen ein
hohes Maß an Flexibilität. Dietmar Johann dankte besonders
AWO-Geschäftsführer Werner Neidig und dessen Stellvertreter
Reinhard Zedler für die gute Zusammenarbeit mit dem
AWO-Kreisvorstand.
(7.02.2009)
|

|


Stand: 02.03.2010
|
|