
ANGEHÖRIGENGRUPPEN
ALZHEIMER - DEMENZ
Entlastung durch
Gespräche und Informationen...
DAS IST DAS ZIEL DER
ANGEHÖRIGENGRUPPEN IN KURZEN
WORTEN:
Die
Pflege
eines
demenzerkrankten
Menschen
führt
zu
einer
enormen
körperlichen,
finanziellen und vor allem seelischen
Belastung.
Dabei
ist
das
Erleben,
wie
sich
der
vertraute
Mensch
immer mehr in seiner Persönlichkeit
verändert, für die
Angehörigen oft am schwersten zu
ertragen.
Angehörige
und
all
die
Personen,
die
mit
der
Pflege
eines Alzheimer-Patienten betraut sind,
sollten nicht vergessen, auch an ihre
eigene Gesundheit zu denken und sich
notfalls Hilfen zu suchen, um Entlastung
zu bekommen.
Ein
erster
Schritt
kann
darin
bestehen,
sich
genauer
über
die
Krankheit und ihren Verlauf zu
informieren, um sie besser verstehen zu
können und den Umgang mit dem
Kranken zu lernen.
Hinter
schwierigen
Verhaltensweisen
des
Kranken,
die
vielleicht
auch
Ärger
auslösen
können, steckt keine Absicht: sie
sind Teil der Krankheit.
Daneben
kann
es
entlastend
sein,
mit
anderen
Menschen
über
eigene
Schwierigkeiten, die im Verlauf der
Betreuung entstehen können, zu
sprechen. Gefühle der
Hilflosigkeit, Traurigkeit und
Verzweiflung, aber auch
Ärger oder Schuldgefühle bei
den Angehörigen und Pflegern sind
verständliche Empfindungen, die
jedoch stark belasten können.
Die Sorge um sich selbst
kommt letztlich wieder dem erkrankten
Menschen zugute, der auf die Hilfe von
Angehörigen und Pflegern
angewiesen ist.
Die Angehörigengruppen sind
offene Gruppen, d.h. zu jedem Termin
kann man als "Neuer" dazustoßen
und geht dabei keine Verpflichtung
ein, das nächste mal zu
kommen.
Neben
dem
Ziel,
die
Angehörigen
zu
entlasten,
gilt
es
allerdings auch, die
Öffentlichkeit und Institutionen
über die besondere Lage der
Alzheimerkranken und ihrer
Angehörigen zu informieren.
„Dement sein
dürfen ohne Tabus“
Demenzkongress
in Singen ein voller Erfolg
Allein im Landkreis
Konstanz sind nach
Schätzungen derzeit ca.
4.300 Menschen an Demenz
erkrankt. Mit insgesamt 200
Besuchern war die
Veranstaltung am 2. und 3.03.
schon Wochen im Voraus
komplett ausgebucht. Auf der
parallel stattfindenden
Tischmesse hatten die Besucher
Gelegenheit sich weiter
über das Thema Demenz
sowie über aktuelle
Pflegethemen zu informieren.
Mehr
Infos / Die
Bilder zur Veranstaltung
Ein
weiterer wichtiger Baustein im
Hilfesystem für Angehörige
und von der Alzheimer-Krankheit
Betroffene sind sogenannte
Betreuungsgruppen. Die AWO hat solch
eine Betreuungsgruppe - die "Vergissmeinnicht-Gruppe"
-
in Gottmadingen
Berichte aus den letzten Jahren:
Singener
Aktionsbündnis Demenz
gegründet - erstes
Treffen am 19.10.2011
Das Singener
Aktionsbündnis Demenz
wurde von der AWO und weiteren
Veranstaltern gegründet.
Das Aktionsbündnis
möchte durch sein
Engagement auf eine
gesellschaftliche Akzeptanz
und Verständnis für
dementielle Erkrankungen
hinarbeiten sowie Betroffene
und Angehörige über
die rechtlichen Aspekte im
Zusammenhang mit der
Erkrankung aufklären. Ein
erstes größeres
Treffen fand am 19.10. um
14.30 bis 16 in der AWO,
Heinrich-Weber-Platz 2, statt.
Interessierte sind herzlich
eingeladen.
„Wir wollen
mitreden“ Demenzbetroffene
berichten, 18.11.11

von links nach rechts:
P.Wißmann, Chr.
Zimmermann, H.Rohra, F.Priest
Zu einer besonderen
Veranstaltung lud das Singener
Aktionsbündnis Demenz am
vergangenen Freitag, 18.
November, in den Wichernsaal
der Lutherpfarrei in Singen
ein. Unter dem Motto „Wir
wollen mitreden – Menschen mit
Demenz sprechen über ihr
Leben seit der Diagnose“ hatte
das Aktionsbündnis zwei
von Demenz Betroffene gewinnen
können, die über
ihre Erfahrungen mit der
Krankheit berichteten. Beide
hatten gemeinsam mit Peter
Wißmann, Leiter der
Demenz-Support Stuttgart gGmbH
und Falko Piest,
wissenschaftlicher Mitarbeiter
der Demenz-Support Stuttgart
gGmbH Bücher geschrieben,
in denen sie ihre Erfahrungen
und Erlebnisse mit ihrer
Krankheit verarbeitet haben.
Die frühere Dolmetscherin
Helga Rohra, die im Alter von
55 Jahren an einer
Lewy-Körperchen-Demenz
erkrankte, sprach darüber
wie schwer es ihr am Angang
gefallen sei, ihr Umfeld
über ihre Krankheit zu
informieren. „Ich wollte
niemandem zur Last fallen und
hatte besonders Angst um
meinen Sohn, der zu dieser
Zeit gerade sein Abitur
machte“, so Frau Rohra. Bei
der Suche nach einem
geeigneten Arbeitsplatz sah
sie sich von vielen
Ämtern und Behörden
nur unzureichend
unterstützt. „Ämter
sind nicht auf Menschen mit
Demenz vorbereitet, da oft
davon ausgegangen wird, dass
diese viel älter sind“,
kritisierte sie. Auch das
Ausfüllen beispielsweise
eines Arbeitslosengeldantrags
sei für Menschen mit
Demenz außerordentlich
schwierig. Der
größte Schrecken an
ihrer Krankheit ist für
Frau Rohra die Angst vor dem
Verlust der
Selbstständigkeit. „Ich
möchte meine
Angelegenheiten so lange wie
möglich selbst erledigen“
betont sie. Oft komme es
jedoch vor, dass andere
Menschen einem Dinge einfach
aus der Hand nähmen oder
anstatt mit einem selbst nur
noch mit Angehörigen oder
Ärzten sprächen.
Heute geht es Frau Rohra
bereits viel besser, als noch
zum Zeitpunkt ihrer Diagnose:
„Ich beschäftige mich nur
mit dem Jetzt und denke nicht
an Morgen. Ich kann sagen,
dass ich trotz allem ein
zufriedener Mensch bin.“
Christian Zimmermann hat seine
Alzheimer Diagnose im Jahr
2008 bekommen. „Ich habe
damals Freunde und Bekannte
sowie die Mitarbeiter in den
Geschäften, die ich
häufig besuche, sofort
über meine Krankheit
informiert. Ich schäme
mich nicht für meine
Krankheit und leide dadurch
weniger unter dem Druck, etwas
verbergen zu müssen“, so
der frühere Unternehmer.
Die Angst, die Familie zu
belasten sei seine
größte Angst
gewesen, da er kein Ballast
sein wollte.
„Glücklicherweise hat
meine Familie aber alles sehr
gut aufgenommen“, schreibt
Zimmermann in seinem Buch.
Wichtig sei, mit dem engsten
Familienkreis frühzeitig
alle wichtigen Dinge zu
besprechen und auch Regelungen
beispielsweise hinsichtlich
finanzieller Angelegenheiten
zu treffen. Mittlerweile hat
sich Christian Zimmermann
trotz aller
Einschränkungen recht gut
mit seiner Krankheit
arrangiert. „Wenn ich die
Krankheit schon nicht besiegen
kann, dann verbünde ich
mich einfach mit Dr.
Alzheimer“, sagt er
scherzhaft. Auch das Malen und
der Auftritt in einer
Theatergruppe seien Dinge, die
er erst durch seine Erkrankung
kennengelernt habe. Für
Informationen und
Rückfragen zum Singener
Aktionsbündnis Demenz
stehen Herr Reinhard Zedler
von der AWO unter
07731/9580-11 und Frau Glocker
von ALFA e.V. unter
07731/83505-255 zur
Verfügung.
Weltalzheimer-Tag im
September
„Zukunft Altern mit und
ohne Demenz – individuelle
und gesellschaftliche
Weichenstellung“ , Demenz-Forscher in
Singen Aktionsbündnis
Demenz veranstaltet
Vortragsabend
Unter
dem Motto „Zukunft Altern mit
und ohne Demenz – individuelle
und gesellschaftliche
Weichenstellung“ veranstaltete
das Singener
Aktionsbündnis Demenz am
vergangenen Freitag, 23.
September, einen Vortragsabend
mit anschließender
Podiumsdiskussion in Singen.
Als besonderen Gast und
Experten auf dem Gebiet der
Demenzforschung hatte das
Aktionsbündnis Prof. Dr.
Dr. h.c. Andreas Kruse, Dipl.
Psychologe und Direktor des
Instituts für
Gerontologie der
Universität Heidelberg,
gewinnen können.
Professor Kruse gab in seinem
Vortrag einen umfassenden
Überblick über das
Krankheitsbild der Demenz mit
seinen unterschiedlichen
Formen und Symptomen. Hierbei
ging er vor allem auf die
gesellschaftlichen Probleme
ein, die die steigende
Lebenserwartung und der damit
verbundene Anstieg an
Alzheimer-Erkrankungen mit
sich bringen. „Bis zum Jahr
2050 müssen wir in Deutschland
mit über 2 Millionen
Demenzerkrankten rechnen“, so
Kurse. Allein durch die
Leistungen der
Pflegeversicherung könne
man die Versorgung einer
derart großen
Bevölkerungsgruppe nicht
mehr gewährleisten. „Wir
müssen uns daher mit der
Frage beschäftigen, wie
wir diesen pflegerischen
Mehrbedarf in Zukunft auch
durch bürgerschaftliches
Engagement abdecken
können“, so der
Professor. Dies sei besonders
deswegen notwendig, da die
Menschen heute immer weniger
Kinder bekämen und diese
oft entfernt von ihren
Angehörigen wohnten. Auch
für die Zukunft zeigte
sich Andreas Kruse wenig
optimistisch: „Es wird
wahrscheinlich noch 20 bis 30
Jahre dauern bis es
überhaupt möglich
sein wird Alzheimer
ursächlich zu behandeln.“
Die Forschungen hätten
jedoch gezeigt, dass es auch
für demenzkranke Menschen
möglich sei
Lebensqualität zu
erleben. Wichtige Faktoren
hierbei seien vor allem
Aktivität, leiblicher
Genuss wie Bewegung, Essen und
Trinken oder Begegnungen mit
Menschen. Auch die
anschließende
Podiumsdiskussion mit dem
Sozialdezernent des
Landkreises Konstanz Axel
Goßner, Gabriele Glocker
(ALFA e.V), Fredis Feiertag
(stellv.
Kreisseniorenrätin) und
Ina Klietz (Institut für
neue Wohnformen im Alter)
beschäftigte sich mit der
Frage der pflegerischen
Versorgung dementer Patienten
sowie der Notwendigkeit von
bürgerschaftlichem
Engagement. Reinhard Zedler,
stellvertretender
Geschäftsführer der
AWO Kreisverband Konstanz und
Moderator der Veranstaltung
betonte, dass man sich bei der
Versorgung von dementen
Patienten in erster Linie an
deren Bedürfnissen
orientieren müsse. Die
Diskussion zeigte, dass
insbesondere die sogenannten
Präsenzkräfte,
welche beispielsweise in
Pflegeheimen für die
Alltagsgestaltung der
Patienten zuständig sind,
hierbei eine wichtige Rolle
spielen, da diese Patienten
zur Aktivität anregen und
ein geregelter Tagesablauf
für Demenz-Patienten sehr
wichtig ist.
Wichernsaal,
Freiheitsstr.
36,
78224
Singen

Veranstalter:
„Aktionsbündnis Demenz“
bestehend aus den
Einrichtungen: ALFA Alten- und
Familienservice e.V.
Demenzberatungsstelle, AWO
Angehörigengruppe
Alzheimer-Kranker, Johanniter
Singen, INA – Institut
für neue Wohnformen im
Alter, Aktive Lebensgestaltung
im Alter-Tobias Volz,
Lebensweise-Ulrike Traub
Finanziell unterstützt
wird das Projekt von der Stadt
Singen und nach § 20 c
SGB V
(Kassenartenübergreifende
Gemeinschaftsförderung)
in der Region
Hochrhein-Bodensee durch: AOK
/ BetriebsKK / IKK classic /
Knappschaft / LKK / vdek e.V.
2.
Alltagsbegleiter in
Ausbildung stellen die
Integrative Validation vor
Wann: 15.September
2011, 15.30 Uhr
Wo: Gemeindesaal Liebfrauen,
Uhlandstrasse 39, 78224 Singen
Für wen: Betroffene,
pflegende Angehörige ,
Fachpersonal und alle
interessierten Bürger und
Bürgerinnen
Moderation: Ulrike Traub,
LebensWeise im Alter
Teilnehmer der AWO
Qualifizierungsmaßnahme
zum Alltagsbegleiter stellten
die Integrative Validation
(kurz IVA) vor. Diese
orientiert sich in der
Begleitung von Menschen mit
Demenz an deren Ressourcen und
ihrer Erfahrungswelt: Sie
äußern Gefühle
und Antriebe, die zunehmend
Zentrum ihres Erlebens und
Grundlage ihres Verhaltens
sind. IVA bestätigt und
benennt diese, erklärt
sie für gültig und
richtungweisend. Menschen mit
Demenz fühlen sich
verstanden und ernst genommen.
Interessierte erhielten
Informationen über diese
Herangehensweise und Haltung,
die die Teilnehmer/innen im
Rahmen der
Qualifizierungsmaßnahme
kennen- und schätzen
gelernt haben.
3. Pflegebedürftig und
dement – was muss ich als
Angehöriger
organisieren?
Anlässlich des
Weltalzheimertages lud die AWO
alle Interessierten herzlich
zu einer
Informationsveranstaltung ein,
bei der Angehörige alle
Fragen rund um das Thema
Pflegebedürftigkeit und
Demenz beantwortet bekamen. Am
27.09.2011 von 18 bis 20 Uhr
wurde im Emil-Sräga-Haus
in der Freiburgerstr. 1b in
Singen Dominik Eisermann, der
Heimleiter des
AWO-Pflegeheimes, und Denise
Bleier, Pflegedienstleitung
des ambulanten Pflegedienstes
der AWO, Informationen
gegeben.
4. Konstanz: am
28.09.2011 um 15.00 Uhr,
Treffpunkt Chérisy
Es wurde der Film " Grüne
Tomaten" gezeigt. In dem Film
wird über die Demenz
aufmerksam gemacht, dieser zum
Welterfolg wurde. Danach
konnte man über den Film
reden,diskutieren oder auch
einfach sein Feed-back geben.
Weltalzheimertag
am 21.09.2010
Mit verschiedenen
Veranstaltungen will die
AWO auf die Problematik
der Alzheimererkrankung
aufmerksam machen:
Diagnose Alzheimer: Helmut
Zacharias LESUNG mit
musikalischer Umrahmung
21.09.2010
Weltalzheimertag 19 Uhr
bis 20.30 Uhr
Der Name Helmut
Zacharias ist seit
Jahrzehnten nicht nur in
Deutschland ein Begriff.
Mit seiner romantischen
Musik hat er Millionen
Herzen froh und
glücklich gemacht.
Seit längerem litt
der Anfang 2002
verstorbene berühmte
Musiker wie 1 Million
andere Deutsche an der
Alzheimer-Krankheit. Das
Buch ”Diagnose Alzheimer:
Helmut Zacharias”,
geschrieben von seiner
Tochter Sylvia, schildert
die Entwicklung der
Alzheimer-Krankheit seit
den ersten
Krankheitsanzeichen. Es
dokumentiert die
Veränderungen des
Verhaltens des
großen Musikers im
Verlauf der Krankheit und
die Hilflosigkeit seiner
Familie. Es zeigt, wie
allein gelassen
Angehörige sind, wenn
Ärzte schweigen und
wenn sie keinen Zugang zu
Hilfsangeboten oder
Informationsquellen haben.
Herzlich laden wir ein zu
einer Lesung mit Fredis
Feiertag,
Kreisseniorenrätin.
Die Lesung wird
musikalisch umrahmt von
Nikos Ormanlidis,
Violinvituose. Infos und
Anmeldung bei: Reinhard
Zedler, Tel: 07731 /
958011 E-Mail:
zedler@awo-konstanz.de Kürbiszauber
in der Cafeteria
der Seniorenwohnanlage
in der
Chèrisystrasse 15
in Konstanz am
29.09.2010 um 15.00 Uhr.
Der Alltag in der
Betreuung und Pflege eines
an Demenz erkrankten
Angehörigen ist oft
beschwerlich, grau und
voller Probleme. Und doch
kann es gelingen
schöne Augenblicke
„hineinzuzaubern“:
Erinnerungsarbeit kann
über einfache
Hilfsmittel diesen Zauber
bewirken.
Praktisches Beispiel an
diesem Nachmittag ist der
Kürbis.
Wir wollen zusammen mit
den Angehörigen und
deren an Demenz erkrankten
Kürbisse schnitzen
eventuell auch
verarbeiten. Dabei werden
auch Fragen besprochen,
die stets im Raum stehen:
Wie lange kann der an
Demenz erkrankte noch zu
hause leben, wie lange ist
er tragbar ? Welche Hilfen
kann ich mir von
außen holen, wie
halte ich die sozialen
Kontakte aufrecht ?
Eingeladen sind
Interessierte auch gerne
mit ihren an Demenz
erkrankten
Angehörigen.
Tanz-Café
ein voller
Erfolg
Ehrenamtliche
gesucht
Im
September 2009
lud die AWO
zum
Tanzcafé
in den
Pavillon des
Emil-Sräga-Hauses,
Freiburger
Strasse in
Singen ein.
Gekommen waren
nicht nur
Demenzkranke
mit ihren
Angehörigen,
sondern auch
Bewohner des
Emil-Sräga-Hauses
und deren
Pflegekräfte
und Mieter der
Seniorenwohnanlage.
Ihnen
gemeinsam war
die Freude am
geselligen
Beisammensein
aber die
Unsicherheit,
wie das alles
werden wird.
Aber nach den
ersten
Tanzpaaren auf
der
Tanzfläche
trauten sich
immer mehr
trotz
Behinderungen
sich zur Musik
zu bewegen.
„Ich habe seit
20 Jahren
mindestens
nicht mehr
getanzt“
äußerten
mehrere Damen.
Durch die
Lifemusik von
Josef Blum aus
Allensbach mit
dem Akkordeon
animiert
wagten sich
auch an
demenzerkrankte
Senioren an
Tango und
Walzer und man
konnte viele
strahlende
Gesichter
beobachten.
Wichtig war
auch der
gesellige
Rahmen mit
Kaffee und
Kuchen, der
von der
Bäckerei
Schuhmacher
aus Allensbach
gespendet
wurde.
Über 20
Teilnehmerinnen
und Teilnehmer
erlebten so
bei Schlagern
von anno
dazumal einen
schönen
Nachmittag.
Seit Februar
2010 wird
dieser
Tanzkaffee
regelmäßig
von einem
Kreis
Ehrenamtlicher
angeboten und
erfreut sich
großer
Beliebtheit
An
ihrer Seite - Kinofilm
Am
24.09.09 zeigte das Scala
Kinozentrum in Konstanz an der
Marktstätte um 15.30 Uhr
den Film „An ihrer Seite“ in
Kooperation mit der AWO. Im
Anschluß an den Film wurde
mit Experten der AWO (Karin
Both, Leiterin der Konstanzer
Angehörigengruppe, Martin
Schröpel von der
Altenhilfeberatung Konstanz
sowie Reinhard Zedler,
Fachmann für
Demenzerkrankungen beim AWO
Kreisverband Konstanz, Tobias
Volz)
zum Thema „Demenz“diskutiert.
Der Film schildert das Schicksal
einer von der Alzheimerkrankheit
betroffenen Frau und ihres
Ehemannes schildert.Mit diesem
Film möchte die AWO vor
allem die psychischen
Belastungen der Angehörigen
und die tiefgehenden
menschlichen Fragen dazu in den
Blickpunkt zu rücken.
LEBEN MIT DEM VERGESSEN ?
Die Alzheimersche Krankheit
gehört zu den häufigsten
psychiatrischen Erkrankungen im Alter.
Im Alter von 60 Jahren sind
nur etwa 1-2 Prozent der
Bevölkerung, im Alter von 80
Jahren jeder Fünfte und im Alter
von 90 Jahren schon jeder Dritte davon
betroffen.
1997 waren in Deutschland ca. 800.000
Menschen an der Alzheimer Krankheit
erkrankt.
Die Alzheimerkrankheit ist heute zum
Überbegriff für
krankheitsbedingte Veränderungen
geworden, die mit Verwirrtheit, im
Fachbegriff „Demenz“, einhergehen.
Die Alzheimerkrankheit stellt die
Betroffenen, Angehörige,
Ärzte und HelferInnen vor
große Schwierigkeiten. Oftmals
gibt es
jedoch Hilfen, die nicht in Anspruch
genommen werden, da ihr Sinn oder ihr
Vorhandensein nicht bekannt sind .
Aber noch immer gibt es viele
Versorgungslücken und die Haltung
bei Angehörigen,niemanden
belasten, Hilfe nicht in Anspruch
nehmen und den Kranken am liebsten
verstecken zu wollen. Leben mit dem
Vergessen ist in diesem Sinne
doppeldeutig.
|
     |


geändert:
26.03.2012
Im
Überblick

Zentrale
Information bei:
Reinhard
Zedler
Tel: 07731 /
95 80 11
E-Mail:zedler@awo-konstanz.de

Die Gruppe in
Konstanz
Chérisystr.
15
78467 Konstanz
trifft
sich in der Regel
jeweils
am ersten Montag
eines Monats, um
14
Uhr 30 bis 16 Uhr
Termine
2012:
09.01/06.02
/ 12.03 /02.04
/07.05/04.06/02.07/08.10/05.11/03.12
Singen:
zur Zeit sind wir dabei
Überlegungen anzustellen, wie
wir die Angehörigengruppe
weiterführen können.
Jetziger Stand: Neustart im Rahmen
des Weltalzheimertages 2012 im
September
Mit
finanzieller Unterstützung nach
§ 20 c SGB V
(Kassenartenübergreifende
Gemeinschaftsförderung) in der
Region Hochrhein-Bodensee 2011
durch:
AOK / BetriebsKK / IKK classic /
Knappschaft / LKK / vdek e.V.
Links
zum Thema
WELTALZHEIMERTAG
Seit
1994 finden am 21. September in aller
Welt vielfältige Aktivitäten
statt, um die Öffentlichkeit auf
die Situation der Alzheimer-Kranken
und ihrer Angehörigen aufmerksam
zu machen. Weltweit sind etwa 24,3
Millionen Menschen von
Demenzerkrankungen betroffen, zwei
Drittel davon in
Entwicklungsländern. Bis 2040
wird die Zahl auf voraussichtlich 81
Millionen ansteigen, besonders
dramatisch in China, Indien und
Lateinamerika. Der Welt-Alzheimertag
wird von der Dachorganisation
Alzheimer’s Disease International
(London) (www.alz.co.uk)
weltweit unterstützt.
TIPP:
Bürgertelefon
der
Bundesregierung zur gesetzlichen Krankenversicherung:
(0,12
€/Min. aus dem
deutschen Festnetz)
(Montag bis
Donnerstag zwischen 8 Uhr und 20 Uhr)
01805 / 99
66 02
Bürgertelefon der
Bundesregierung zur gesetzlichen
Pflegeversicherung:
(0,12
€/Min. aus dem deutschen Festnetz)
(Montag
bis
Donnerstag zwischen 8 Uhr und 20
Uhr)
01805
/ 99 66 03
Alzheimertelefon
der deutschen Alzheimergesellschaft:
(0,09
EURO pro Minute aus dem deutschen
Festnetz)
(Montag bis
Donnerstag, 9-18 Uhr
Freitag, 9-15
Uhr)
01803 /
171017
Das
Patienteninformationszentrum (PIZ)
am Zentrum für Psychiatrie
Reichenau bietet u.a. kostenlose
Beratung. Der
Flyer als pdf
DAS ALZHEIMER LIED
Vergesst
nicht
die
Vergesslichen,
weil
sonst
die
Spur
verweht
Verwirrt nicht die verwirrt sind durch
unsre Realität
Wie
Blumen
blühen
wir
heran
und
welken
bei
der
Zeit
Nimmt uns der Herbst die
Blütenpracht
Dann fragen wir, was bleibt
Die
Würde
ist
ein
kleiner
Stein,
auf dem das Haus gebaut
reiss ihn nicht fort, sonst stürzt
es ein
schneller, als man glaubt
Der
Vater
meines
Vaters
hats
bis
70
geschafft
Danach hat er auf einmal nichts mehr
gerafft
Er
wusste nicht mehr, wie er heißt -
hat seine Frau nicht mehr erkannt
Oft ist er auf dem Weg nach hause
irgendwohin gerannt
Natürlich
kam´s nicht über Nacht, es
kam uns nur so vor
Als
der Arzt sein Urteil sprach da wars,
als ob ich ihn verlor
Es war ein großer Schock, es ist
eine schwere Last
Du
brauchst Kraft und die hast du nur
wenn du jemanden an deiner Seite
hast
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